23.09.2012 Sonntag  Plau am See: Tag 5 – Die Heimfahrt

Fünf Tage können ja so anstrengend, lustig und zugleich schön sein … oder: “DLRG Braunschweig goes Plau!” – Die Fünfte!

7.30 Uhr (!) – Denise wundert sich, aber freut sich, dass der Wecker nicht so früh klingelt. Wie gewohnt gingen wir frühstücken und begannen den Tag dann mit einer Teambesprechung. Aufräumen und Packen stand auf dem Dienstplan!

Wir fuhren zur Wiese, betankten Mollymauk noch einmal, und beluden den Bus mit den letzten “Brocken”, die wir am Wasser gelassen hatten. Nun musste der Steg wieder an das Nordufer des “Werder” zurück. Bei nur” 1 bis 2 Windstärken und sonnigem Wetter sollte das kein Problem darstellen. Als Mollymauk sich auf dem Weg machte, fuhr ich das leere Gespann hoch zur Unterkunft und machte mich daran, das Zimmer leer zu räumen und den Bus voll zu packen.

Noch schnell das Zimmer fegen… ein kurzer Blick auf die Uhr: “Oh, schon zwei Stunden um!” In dem Moment meldete sich mein Handy: “Hi, hier ist Denise. Wir sind in 10 Minuten da und können dann slippen!” – irgendwie kommt mir der letzte Tag immer stressig vor! Nagut. Also fuhr ich das leere Gespann zu Slipstelle und wir konnten Mollymauk aus dem Wasser holen. Denise übernahm das Gespann und wir fuhren zurück zur Unterkunft.

Nach dem Mittagessen ging es zurück in Richtung Heimat. Weit kamen wir nicht. Nach einem Kilometer hielten wir an, um einem seltsamen Geräusch auf den Grund zu gehen: Das Typenschild des Spanngurtes flatterte im Wind! Dies wurde kurzerhand mit Heftpflaster aus dem Notfallrucksack fixiert und wir konnten weiter fahren. Nächste Kreuzung wieder Stopp: Ganz viele “blaue Autos”, die mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs waren, versperrten uns die Einfahrt auf die Bundesstraße Richtung Plau. Wie es sich gehört, grüßten wir die vorbeifahrenden Kameraden des THW Waren und konnten dann endlich weiter nach Hause fahren.

Gegen 18.00 Uhr fuhren wir, nach einer störungsfreien Fahrt, an der Salzdahlumer Straße auf die Tankstelle, um den Bus und das Boot wieder zu betanken. Im Heim angekommen reinigten wir Mollymauk, verstauten das Einsatzmaterial und nahmen die Verluste und Schäden auf. Die Mannschaft ist heile und gesund wieder angekommen, und am Einsatzmaterial gibt es soweit keine Schäden. Die Mollymauk hat ihre Feuertaufe bestanden!

Kategorie(n)
Bericht, Einsatz

Von: Timo Görgens

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