15.09.2015 Dienstag  Der Salzpokal

Am 05.09. hieß unser Ziel Halle an der Saale. Der Grund: die Teilnahme am Salzpokal. Die Uhrzeit: viiieel zu früh! Deshalb dachte sich ein Teilnehmer, dass man nicht unbedingt um 5 Uhr aufstehen muss, denn das Bett war sehr warm und gemütlich. Die anderen Mitglieder der Staffel, die aus verschiedenen Schwimmern des Bezirks zusammengestellt war, schafften es jedoch pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Mit von der Partie waren Urs ehemals aus Goslar, Max aus Gebardshagen, Patrick aus Braunschweig und ein Langschläfer, dessen Name wir hier vorsorglich verbergen. Hinzu kamen noch Gregor, Jenny, Ben und Kim, die als Trainer, Wettkampfrichter, Rödler und Wettkampfteilnehmer am Start waren.

Eine halbe Stunde später als geplant fuhren wir Richtung Halle. Das Einschwimmen begann um 8 Uhr und unser Navi zeigte eine Ankunftszeit von 8:12 Uhr an, durch ein paar Baustellen und einer kleinen Parkplatzsuche ging es dann endlich um halb neun ins Wasser für ca. 10 min Einschwimmen. Zusammen mit dem geringen Schlaf und einer Geburtstagsfeier am Abend zuvor könnte man dies beinahe als perfekte Wettkampfvorbereitung betiteln.

Die erste Staffel, die wir schwimmen mussten, war die 4x50 Meter Hindernisstaffel gefolgt von der 4x25 Meter Puppenstaffel und der 4x50 Meter Gurtretterstaffel. Wer hiernach unter den ersten 8 Mannschaften war, durfte im Finale antreten. Da wir nicht langsam genug waren, durften wir dort auch noch einmal ran. Die zu schwimmende Staffel wurde hierbei ausgelost und es wurde die Hindernisstaffel. Dort wurden wir sehr gute 6. hinter Staffeln, die teilweise mit Schwimmern aus dem Bundeskaderathleten besetzt waren.

Zwischen den Staffeln wurden auch Einzeldisziplinen geschwommen. Daran nahmen sowohl Max, als auch Urs teil. Urs schaffte es hierbei in das Finale seiner Altersklasse. Die Disziplin wurde ebenfalls ausgelost und gezogen wurde 100 Meter Life Saver (oder auch 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen und Gurtretter). Da zwischen den Staffeln häufig etwas Zeit war, wurde die sehr produktiv mit Dösen, Schlafen, oder auch Schlafen und Dösen in der Schwimmhalle verbracht. Die Schwimmhalle ließ dies sehr gut zu, da sie sehr neu und gut ausgebaut ist und man sich dort auf dem Gang ohne die Gefahr einer Staubvergiftung oder irgendwelchen unvorhergesehenen Dingen hinlegen konnte. Nach einem anstrengenden, langen Tag ging es nach dem obligatorischen, nachwettkampfsüblichen Stopp bei McDonalds zurück nach Braunschweig. Dort fielen wir gegen halb zwölf ins Bett. Es war trotz des geringen Schlafanteils eine sehr schöne Sache mit einer zusammengewürfelten Mannschaft aus dem Bezirk zu starten! Nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder!

Kategorie(n)
Bericht, Rettungssport

Von: Christian Plagge

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